Herzlich willkommen in unserer Vereinsbetreuung (VB)

Sie befinden sich jetzt in der persönlichen Vereinsbetreuung.

Hier treffen sie nun auf unseren Vereinsbetreuer/innen, unterstützt durch die langjährige Sekretariatsmitarbeiterin Maren Findt. Oft werden Sie sogar zunächst nur Frau Findt erreichen, die dann jedoch oft Vorabinformationen geben kann und Ihre Anfragen und Mitteilungen zuverlässig an den Vereinsbetreuer weiterleiten wird. Zu anderen Zeiten läuft „nur” unser Anrufbeantworter, in dringenden Fällen empfielt es sich sogar, während der üblichen Geschäftszeiten die Rufnummer der Geschäftsstelle (0 64 21) 16 64 65-0 anzuwählen. Hier kann Ihnen zunächst in jedem Fall weiter geholfen werden, in Not- und Eilfällen ist der Vereinsbetreuer für die Geschäftsstelle auch direkt erreichbar.

Als Vereinsbetreuer/innen finden Sie bei uns:

Mike Wilhelm Mike Wilhelm, Diplom Sozialarbeiter
Platzhalter für ein Foto Karl Otto Beckmann, Rechtsanwalt
Foto von Anna Stach Dr. Anna Stach, Diplom Pädagogin
Foto von Anna Stach Michaela Weickelt, Diplom Sozialarbeiterin

Die relativ häufige Abwesenheit des Kollegen ist durch unser Konzept (und durch die Teilzeitarbeit) schnell erklärt:

Für die VB erfolgen durch die Gerichte Betreuerbestellungen, die in aller Regel hohe Priorität haben und sofortiges, professionelles Handeln erfordern. Oft sind es sogenannte „Feuerwehrfälle” in besonderen Lebenssituationen oder -krisen, Unfälle oder Schlaganfälle der betroffenen Menschen. Hier ist in aller Regel sehr schnell sehr viel zu regeln, zu organisieren und vorzubereiten. Oft sind sehr weitreichende Entscheidungen erforderlich, die unter strikter Beachtung des Betreuungsrechts auch mit Unterstützung durch andere Behörden und Stellen, Ärzte und Pfleger und, soweit erforderlich, mit Genehmigung des Betreuungsgerichts, zumindest aber in enger Abstimmung mit den zuständigen RichterInnen, den RechtspflegerInnen gelegentlich auch gegen Widerstände durchzusetzen sind. Richtschnur ist hierbei stets das Wohl und die (Menschen-)Würde der Betreuten, die Ermittlung und Beachtung ihrer Wünsche und Vorstellungen  -  und das Gesetz.

Nach den „Aufräumarbeiten” und ersten Regelungen, zu denen oft auch finanzielle Aspekte wie die Klärung von Sozialhilfe, Wohnungsprobleme, auch Renten- und Gesundheitsfragen oder die Organisation von häuslicher oder stationärer Pflege usw. gehören, wird an der weiteren Hilfeplanung gearbeitet. Es wird laufend überprüft, ob im konkreten „Fall” immer noch eine professionelle Hilfe durch hauptberufliche Kräfte erforderlich ist oder an welchem Punkt eine ehrenamtliche Betreuung durch Angehörige, Freunde oder auch durch geeignete ehrenamtliche Betreuer möglich wird oder bereits ist. In solchen Fällen wird die Querschnittsabteilung des Vereins zur Vermittlung eingeschaltet und – im Idealfall – dem Gericht in möglichst kurzer Zeit eine solche geeignete Betreuungsperson vorgeschlagen. In diesen Fällen gibt der Verein in der Folgezeit alle erforderlichen Hilfestellungen für die/den übernehmenden Betreuer/in, z.B. in der Aus- und Fortbildung. Der bisherige Vereinsbetreuer bleibt mitunter als Stellvertreter im Amt um dann im Bedarfsfall bei Ausfall/Nichterreichbarkeit des Betreuers mit entsprechender Vorinformation versehen sofort einspringen zu können und so eine Kontinuität zu gewährleisten.

Erfreulicher noch als die Abgabe an Ehrenamtler ist für uns die gelegentlich mögliche Mitteilung an das Gericht, eine weitere Unterstützung sei nicht mehr erforderlich und die Betreuung könne aufgehoben werden. Dies resultiert dann entweder aus einer erheblichen Verbesserung der Gesamtsituation, sei es durch Genesung Schwerkranker oder auch durch „Erfolge” in der gezielten Arbeit an der Verselbständigung des betroffenen Menschen.

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